Synchroneislaufen - Synchronized Skating
| Was ist SYS? | |
Was bekommt der Zuschauer beim "Synchronized
Skating" zu sehen?
20 LäuferInnen gleiten schwungvoll und synchron
mit viel Tempo zu Musik übers Eis. Das Musikthema
wird durch die vielfältigen Schritte, die
schnell wechselnden Formationen und die Bewegungen
interpretiert. Raffinierte und wunderschöne
Kostüme und Frisuren unterstreichen die Darbietung.
Synchronized Skating, oder kurz "SYS",
ist Leistungssport und Show gleichzeitig.
Aus diesem Grund ist dieser Sport für den
Zuschauer auch so attraktiv. Beeindruckend
ist, wie die LäuferInnen blitzschnell von
einer Formation in die nächste wechseln und
mit welch hohem Tempo sie gleichzeitig schwierige
Schrittpassagen meistern.
Für die Teammitglieder bedeutet SYS aber
nicht nur Sport und Show, sondern auch Lebensschulung.
Teamfähigkeit ist heutzutage eine Qualität,
die überall im Alltag verlangt wird. In einem
SYS-Team wird dies ohne Unterbruch geübt
und "gelebt".
Die Kunst besteht darin, sich der Gruppe
unterzuordnen und trotzdem eine starke Persönlichkeit
zu sein. Nur so wird eine Gruppe zum Winner-Team.
Obwohl alle SYS-LäuferInnen vor ihrem Eintritt
ins Team eine lange Laufbahn als EiskunstläuferIn
hinter sich haben, sind sich alle einig:
Das Team bietet weit mehr Spektakel und ist
sportlich wie auch künstlerisch gesehen für
die meisten LäuferInnen viel attraktiver.
Diese Meinung deckt sich auch mit dem spontanen
Lob vieler Zuschauer, die sich zum ersten
Mal Synchronized Skating angesehen haben.
Weil sich viele LäuferInnen zur gleichen
Zeit auf dem Eis befinden, ist eine grosse
Wirkung auf den Zuschauer möglich. Er sieht
einerseits eisläuferisches Können und Bewegung
einer einzelnen LäuferIn wie auch die dynamischen
Formationen der ganzen Gruppe.
Eisläuferisches Fachwissen ist für das Publikum
nicht unbedingt nötig - die Darbietungen
sprechen für sich und begeistern auch Laien.
Was im ersten Moment erstaunt: abgesehen
von einigen Ausnahmen sind Sprünge und Pirouetten
nicht erlaubt. Was also ist denn dann so
attraktiv?
Es ist die Faszination der schnell wechselnden Formationen, die ineinander fliessen. Noch ehe man ahnt, was geschieht, hat sich das Bild schon wieder verändert. Wie in einem Kaleidoskop sind den Kombinationsmöglichkeiten von Figuren keine Grenzen gesetzt: Kreise, Blöcke, Räder, Linien, Durchkreuzungen und allerlei Fantasiegebilde, die sich Trainer und Choreografen immer wieder von neuem einfallen lassen.
So attraktiv der Auftritt an einer Eisgala
ist, so spannend präsentiert sich die Darbietung
an einer Meisterschaft. Es wird ein Technisches
Programm (2 min 30 sek) und eine Kür (4 min
30 sek) gezeigt.
Die Preisrichter benoten die Darbietung wie
im Eiskunstlauf, nur sind die Bewertungskriterien
natürlich unterschiedlich.
Die wichtigsten Punkte, die es zu beachten
gilt, sind: Schwierigkeitsgrad des gesammten
Programms, Vielfältigkeit der Elemente, exakte
Ausführung und Sicherheit der einzelnen Läuferinnen,
Geschwindigkeit, Synchronität und Einheit
des Teams, schöne Uebergänge zwischen den
Formationen, ein harmonisches und zur gewählten
Musik passendes Programm, Ausnutzung des
ganzen Eisfeldes, Originalität, Flüssigkeit
der Bewegungen und Ausdruck zur Musik.
Das tönt jetzt ein bisschen kompliziert.
Aber bringt man alles auf einen gemeinsamen
Nenner, dann könnte man Synchronized Skating
auch folgendermassen charakterisieren:
"PURE FREUDE BEIM EISLAUFEN WIE AUCH
BEIM ZUSCHAUEN!"
Kommt, und seht doch selbst...!!!